JOCHEN BIGANZOLI   REGISSEUR

DIE ZAUBERFLÖTE von Wolfgang Amadeus Mozart, THEATER PLAUEN-ZWICKAU

Musikalische Leitung: Welisar Gentscheff

Ausstattung: Klaus Weber


CHEMNITZER MORGENPOST, 29. JANUAR 2001

Umjubelte „Zauberflöte“

(...) Regisseur Jochen Biganzoli geht Mozarts „Zauberflöte“ behutsam und mit sehr vertrauten, heutigen Bildern an. Seine drei kessen Knaben könnten glattweg um die Ecke wohnen. (...)



WOCHENSPIEGEL ZWICKAU, 31. JANUAR 2001

Erfrischend jung gelungen

(...) Kaum jemand wollte glauben, dass nach den vielen Publikumserfolgen von Operndirektor Rainer Wenke in Zwickau noch ein anderer Regisseur einen Fuß in die Tür bekommen würde. Da zeigt sich: Der junge Gastregisseur Jochen Biganzoli hat ein anderes Konzept und begeistert damit das Publikum. Biganzolis Zauberflöte ist erfrischend gut gelungen. (...)



VOLKSANZEIGER ZWICKAU, 31. JANUAR 2001

Glanzvolle Premiere von Mozarts "Zauberflöte" in Zwickau

Seit Wochen ausverkauft und mit großer Spannung erwartet, erlebte Mozarts "Zauberflöte" kürzlich im Zwickauer Gewandhaus ihre glanzvolle Premiere. Erwartungen, die im Vorfeld geweckt wurden, erfüllten sich völlig. (...) Zu fern sind uns die Denk- und Sprechweisen (des Originals). Genau das war die Motivation für Gastregisseur Jochen Biganzoli, den Stoff des Werkes erneut geistig zu durchdringen und eine überarbeitete Fassung zu schaffen, wobei er sich korrekt an die Fabel des Werkes hielt. (...) Ebenso beeindruckend war die szenische Umsetzung des Stoffes, die Handlung und teilweise die Sprache in die Gegenwart transportiert, Typen, Kostüme, Umfeld im modernen Ambiente, ohne den Makel modernistischer Verfremdung. Nach einer ersten Verwunderung gefiel das Spiel dem Publikum immer besser und es zeigte seine Sympathie durch häufigen Szenenapplaus. Freude am Spiel hatten ebenfalls die Akteure, das spürte man deutlich, und das kam der Lebendigkeit und dem besonderen Reiz dieser Inszenierung sehr zugute. (...) Man übertreibt wohl nicht, diese Inszenierung als eine der gelungensten seit langem zu bezeichnen. (...) Eine klassische Oper im neuen Gewand, eine Aufführung mit Geschmack und Fingerspitzengefühl für das Machbare, ein Abend, der vom Publikum verdient mit zwölf Minuten herzlichstem Beifall bedacht wurde, ein Abend, den man sicher so bald nicht vergisst.