JOCHEN BIGANZOLI   REGISSEUR

„Jochen Biganzoli gehört zu den interessantesten Regisseuren der mittleren Generation.“ 

Dr. Joachim Lange in DRESDNER NEUESTE NACHRICHTEN, 4. Juni 2015



BIOGRAPHIE 


Jochen Biganzoli wurde in Kaiserslautern geboren und lebt heute in Bremen. Er studierte Theater- und Musikwissenschaft an der Universität Erlangen-Nrnberg. Seine Lehrzeit als Regieassistent absolvierte er am Badischen Staatstheater in Karlsruhe und am Theater Bremen. Neben seiner Tätigkeit am Theater unterrichtete er an der Hochschule für Künste in Bremen und an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. 


Nach ersten erfolgreichen Inszenierungen in Bremen wurde er Oberspielleiter und Spartenleiter des Musiktheaters am Kleist Theater in Frankfurt (Oder). Seit 1999 ist er freiberuflich tätig und hat erfolgreich an den verschiedensten Theatern gearbeitet, u.a. in Detmold, Pforzheim, Flensburg, Augsburg, Gera, Osnabrück, Regensburg, Halle, Kopenhagen, Barcelona, Hamburg, Leipzig, Dresden.

Im Juni 2010 eröffnete Jochen Biganzoli die Schumann-Tage der Stadt Zwickau, zum 200. Geburtstages von Robert Schumann, mit seiner Inszenierung der selten gespielten Oper GENOVEVA. Anlässlich des 50-jhrigen Jubiläums der Oper Leipzig inszenierte er im Oktober 2010 DIE MEISTERSINGER VON NRNBERG. Bei der Kritiker-Umfrage der Zeitschrift Opernwelt 2011 wurden DIE MEISTERSINGER VON NRNBERG (Oper Leipzig) und GENOVEVA (Theater Plauen Zwickau) nominiert.

Im September 2013 debütierte Jochen Biganzoli erfolgreich an der Hamburgischen Staatsoper und inszenierte dort DER MEISTER UND MARGARITA von York Höller. Für diese Inszenierung hat Jochen Biganzoli den Rolf Mares Preis 2014 der Hamburger Theater in der Kategorie ‚Herausragende Inszenierung‘ verliehen bekommen. Im Mai 2015 inszeniert er TANNHÄUSER am Theater Bielefeld, diese Inszenierung wurde sowohl in der Autoren-Umfrage der Zeitschrift DIE DEUTSCHE BHNE 2015 als auch in der Kritiker-Umfrage der OPERNWELT 2015 nominiert. 


Fr seine Inszenierung von Dmitri Schostakowitschs „Lady Macbeth von Mzensk“ am Theater Lbeck im Mrz 2016 wurde er fr den deutschen Theaterpreis DER FAUST 2016 in der Kategorie ‚Regie Musiktheater‘ nominiert. 

Im Mai 2016 folgte das erfolgreiche Debt an der Semperoper in Dresden mit MATHIS DER MALER. Im November 2016 inszenierte Jochen Biganzoli TOSCA an der Oper Halle. 2018 inszenierte er dort seine erste Hndel-Oper „Berenice“ bei den Hndelfestspielen. Die Fortsetzung seiner Arbeiten in Lbeck war 2017 mit „Der Ferne Klang“ und 2018 „Freischtz“. „Der Ferne Klang“ wurde in der Saisonbilanz 2018 DER DEUTSCHEN BÜHNE in der Kategorie BÜHNE/RAUM/KOSTÜM nominiert. „Der Ferne Klang“ und „Freischtz“ wurden jeweils im Jahrbuch der OPERNWELT 2018 und 2019 in der Kategorie BESTE AUFFÜHRUNG nominiert. 2017 inszenierte er eine szenische Version der „h-moll Messe“ von J.S. Bach am Theater Regensburg. 

2019 folgte am Theater Hagen mit sehr großem Erfolg „Tristan und Isolde“. In der aktuellen Autorenumfrage in DIE DEUTSCHE BÜHNE wurde TRISTAN UND ISOLDE, in „Jochen Biganzolis radikal gedachter und verblffend stimmiger Inszenierung“ als „herausragender Regiebeitrag zur aktuellen Entwicklung der Oper“ nominiert. Auch fr diese Inszenierung wurde er fr den deutschen Theaterpreis DER FAUST 2020 in der Kategorie ‚Regie Musiktheater‘ nominiert. 

Im Herbst 2020 inszenierte er „Cardillac“ am Theater Hagen, dort folgte im Juni 2021 die Premiere von The Turn of the Screw. Im Dezember 2021 folgte das Debüt am Staatstheater Kassel mit der Inszenierung des WEIHNACHTSORATORIUM von J.S. Bach. Im Januar 2022 hatte TRISTAN UND ISOLDE auch seine Premiere an der Oper Halle.

Die Inszenierung von „Faust – Margarethe“ am Staatstheater Augsburg, die im März 2020 auf Grund der Corona-Maßnahmen abgesagt wurde, hatte im Januar 2022 Premiere. 



Jochen Biganzoli - Biographie (PDF)

Jochen Biganzoli - Portrait (JPG)



Link zum Wikipedia Artikel über Jochen Biganzoli




















INTERESSANTE INFORMATIONEN


Hier gibt es ein interessantes Interview: „Capturing the Zeitgeist of an Era – Interview with Opera Director Jochen Biganzoli“.



Die Köpfe der Saison 2019/20 in der Oper

DIE DEUTSCHE BÜHNE 9/2019


„Mit seiner Inszenierung von Richard Wagners „Tristan und Isolde“ hat er im Augustheft unsere Fachautoren, mit denen wir regelmäßig zusammenarbeiten, begeistert. In unserer Autorenumfrage (DdB 8/2019) haben sie das kleine Theater Hagen, den Ort der künstlerischen Großtat, mit dem Verweis immer wieder gerade auf diese Produktion auf den Spitzenplatz der Kategorie überzeugende Opernarbeit ‚abseits der großen Zentren‘ katapultiert. Und da muss man ja doch mal festhalten: Im

Theater Hagen, diesem durch Sparattacken gebeutelten, unermüdlich tapferen und stets auch wagemutigen Haus, da wachsen die Bühnenbäume nicht in den Himmel. Dort etwas auf so ungewöhnliche Weise Gelungenes zu vollbringen: Das zeugt von hohen künstlerischem

Sendungsbewusstsein. Jochen Biganzoli, geboren 1963 in Kaiserslautern, ist sich nicht zu schade dafür, an kleinen Häusern Großes zu wagen. In Halle, Lübeck, Osnabrück oder Regensburg hat er mit bemerkenswerten Inszenierungen, die an manchem großem Haus herrschende Regieroutine glatt in den Schatten gestellt. In dieser Saison inszeniert er erneut in Hagen Paul Hindemiths „Cardillac“ (21. September) und in Augsburg Gounods „Faust“ 

(21. März). 

Ich habe mir fest vorgenommen hinzufahren.“

Detlef Brandenburg


Der Ferne Klang am Theater Lübeck wurde in der Saisonbilanz 2018 DER DEUTSCHEN BÜHNE in der Kategorie BÜHNE/RAUM/KOSTÜM und im Jahrbuch der OPERNWELT 2018 in der Kategorie BESTE AUFFÜHRUNG nominiert!!


Und hier ein TV-Portrait über meine Arbeit an „Der ferne Klang“ am Theater Lübeck vom NDR Fernsehen. 


Jochen Biganzoli wurde für seine Inszenierung von Dmitri Schostakowitschs „Lady Macbeth von Mzensk“ am Theater Lübeck für den deutschen Theaterpreis DER FAUST 2016 in der Kategorie ,Regie Musiktheater‘ nominiert.


Interview mit dem Chefdramaturgen Michael von zur Mühlen über die TOSCA-Inszenierung an der Oper in Halle bei RadioCorax.

> zum Interview


5 Nominierungen in der Jahresumfrage der OPERNWELT: 

Regie/Inszenierung des Jahres: 2x TRISTAN UND ISOLDE, 1x FREISCHÜTZ

Wolf Gutjahr: Nominierung Bühnenbild des Jahres für TRISTAN. 

Magdalena Anna Hofmann: Nominierung Sängerin des Jahres für ISOLDE.


In der NRW-Opernumfrage zur Spielzeit 2018/19 in der Zeitung WELT AM SONNTAG wurde meine TRISTAN UND ISOLDE Inszenierung zweimal zur besten Inszenierung des Jahres gewählt und gehört damit zu den am meisten genannten Produktionen. 


In der Autorenumfrage 2019/20 in DIE DEUTSCHE BÜHNE wurde TRISTAN UND ISOLDE am Theater Hagen, in „Jochen Biganzolis radikal gedachter und verblüffend stimmiger Inszenierung“ als „herausragender Regiebeitrag zur aktuellen Entwicklung der Oper“ nominiert.


Mit vier Stimmen und einer Zusatzstimme erobert sich das Theater Hagen die Spitze in der Kategorie „überzeugende Theaterarbeit abseits der Zentren“: 

„Ambitioniertes Programm, Mut zu großen (,Tristan‘) und kleinen Stücken, spartenübergreifende Projekte, großer Elan“ – das attestiert Regine Müller dem seit 2017 von Francis Hüsers geleiteten Theater Hagen. 


Musik ermöglichen

Irene Constantin im Gespräch mit Jochen Biganzoli

in OPER & TANZ

> zum Interview


Kritiker-Umfrage der Zeitschrift OPERNWELT im Jahrbuch 2015

Bei der Kritiker-Umfrage im Jahrbuch 2015 der OPERNWELT erhielt Jochen Biganzoli für die Produktion TANNHÄUSER am Theater Bielefeld eine Nennungen in der Kategorie ‘beste Regie‘!


Autoren-Umfrage Deutsche Bühne 2015

Bei der Autoren-Umfrage der Zeitschrift DIE DEUTSCHE BÜHNE zur Spielzeit 2014/15 erhielt Jochen Biganzoli für die Produktion TANNHÄUSER am Theater Bielefeld eine Nennung in der Kategorie ,Herausragender Beitrag zur aktuellen Entwicklung der Oper‘!


Rolf Mares Preis 2014

Für die Inszenierung von DER MEISTER UND MARGARITA (Staatsoper Hamburg) hat Jochen Biganzoli den Rolf Mares Preis der Hamburger Theater in der Kategorie,Herausragende Inszenierung‘ verliehen bekommen.

Hier ein Portrait erschienen im Weserkurier, Bremen.

Und hier das Preisträger-Video.


Kritiker-Umfrage der Zeitschrift OPERNWELT im Jahrbuch 2014

DER MEISTER UND MARGARITA (Staatsoper Hamburg) hat in der Kritiker-Umfrage der Zeitschrift OPERNWELT für die Spielzeit 2013/14 insgesamt drei Nennungen bekommen:


- beste Inszenierung

- Ausgrabung/Wiederentdeckung des Jahres

- bester Sänger/Darsteller (Dietrich Henschel)