JOCHEN BIGANZOLI / REGISSEUR
JOCHEN BIGANZOLI / REGISSEUR
Kritiker-Umfrage der Zeitschrift OPERNWELT im Jahrbuch 2011
Bei der Kritiker-Umfrage der Zeitschrift OPERNWELT im Jahrbuch 2011 erhielten zwei Produktionen von mir Nominierungen:
Die Meistersinger von Nürnberg - in der Kategorie ,Aufführung des Jahres‘
„Politisch, moralisch, intelligent: Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“ in der auch handwerklich meisterlichen Inszenierung von Jochen Biganzoli in Leipzig.“
Genoveva - in der Kategorie ,Bühnenbild/Ausstattung des Jahres‘
„Stefan Morgenstern für sein Bühnenbild zu Schumanns „Genoveva“ in Zwickau, das endlich einmal intelligent Video-Leinwände einsetzt.“
DIE NÄCHSTE PREMIERE
Simplicius Simplicissimus / Karl Amadeus Hartmann
Musikalische Leitung: Hermann Bäumer
Ausstattung: Andreas Wilkens
Dramaturgie: Kathrin Liebhäuser
Alle Vorstellungstermine siehe TERMINE
AKTUELLE PRODUKTIONEN
Die Meistersinger von Nürnberg von Richard Wagner, OPER LEIPZIG
Musikalische Leitung: Ulf Schirmer
Bühnenbild: Helmut Brade
Kostüme: Heike Neugebauer
Lichtdesign: Manfred Voss
Dramaturgie: Dr. Michael W. Schlicht, Marita Müller
Alle Vorstellungstermine siehe TERMINE
Gesprächszeit mit Jochen Biganzoli / Nordwestradio
Nordwestradio-Moderator Nicole Nelhiebel hat mit Jochen Biganzoli gesprochen und dabei auch erfahren, dass sein Fussballherz, obwohl in Kaiserslautern geboren, für Werder Bremen schlägt.
> hier
Behutsame Dekonstruktion - bedrängende Intensität / Deutschlandfunk
Jochen Biganzolis Musiktheater
Jochen Biganzolis Jugend war von Musik bestimmt. Posaunenchor, Rockmusik, Bachkantaten bis zum ersten Opernbesuch, dessen Faszination bis heute bestimmend blieb. Jeder neue Regieauftrag stürzt ihn in ein Abenteuer, oft im doppelten Wortsinn. Biganzoli, geboren in Kaiserslautern, erlebte die Abwicklung des Musiktheaters in Frankfurt/Oder als junger Operndirektor, die Abwicklung des Eisenacher Musiktheaters als dort stilbestimmender Regisseur. Seine handwerklich bestechenden Inszenierungen zeichnen sich durch einen fabulierenden Realismus aus, durch Einsichten in die Werke, die ebenso überraschend wie zwingend logisch erscheinen. Modischer Trash gehört ebenso wenig zu seiner Bühnenästhetik wie ein Theater des l'art pour l'art.
Von Irene Constantin
Einen Ausschnitt aus der Radiosendung finden Sie hier...
Stand: 5. Februar 2012